Burgwallbach
Burgwallbach
Die Geschichte des Schönauer Ortsteils Burgwallbach ist eng mit dem ringsumgebenden „Salzforst“ verknüpft. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts bauten zwei Ritter aus dem Geschlecht der „Marschalks von Ostheim“ im Auftrag des Bischofs von Würzburg eine kleine Wasserburg, um von dort aus die Straßenverbindung von Neustadt nach Bischofsheim und Fulda zu sichern. 1489 ging diese im Laufe ihrer Geschichte mehrmals zerstörte Burg (u. a. im Bauernkrieg 1525) in den Besitz der Freiherren von Bibra über bis zum Jahre 1602. Der ehemalige Ort „Niederwalpach“ in der Gegend des heutigen Badesees wurde 1525 nach Niederschlagung des Bauernaufstandes durch die Herren von Bibra dem Erdboden gleichgemacht. Die heutige Kirche von Burgwallbach wurde 1571 errichtet.
Der Weiler Kollertshof wurde erstmals urkundlich bereits 1161 erwähnt. Nachdem er vorher zum Kloster Bildhausen gehört hatte, kam er 1301 an das Kloster Wechterswinkel bis zu dessen Aufhebung 1592.
Auch die Ortschaft Schönau war seit 1326 dem Kloster Wechterswinkel vom Bischof verpfändet und unterstand diesem ebenfalls bis 1592.
Schönau und Burgwallbach gehörten früher zum Zentamt Bischofsheim, bis dieses 1879 aufgelöst und dem Rentamt Bad Neustadt a. d. Saale angegliedert wurde.
Details
Deutschland
Schönau a.d.Brend OT Burgwallbach
97659