Altenburger Safran
Altenburger Safran
Safran macht glücklich! Unter diesem Motto beschäftigt sich die W³ Wandel-Werte-Wege gGmbH seit 2016 mit dieser 4.000 Jahre alten Kulturpflanze.
Safran – um kaum ein anderes Gewürz ranken sich mehr Mythen und Legenden. Seit mindestens 4.000 Jahren wird Safran als edle Gewürz- und Heilpflanze geschätzt. Die Pflanze wurde bereits 2.000 v. C. bildlich auf Keramik im Palast des Knossos auf Kreta dargestellt. Zeus soll auf einem Bett aus Safran genächtigt haben, um seine Manneskraft zu stärken. Regelmäßige Safranbäder sorgten für samtweiche Haut der ägyptischen Königin Kleopatra. An Kaiserpfalzen und Königshöfen wurde Safran nicht nur in der hochherrschaftlichen Küche, sondern auch als Färbemittel für die Hoheitsgewänder eingesetzt. Seinen Ursprung hat der Safran in der Ägäis. Heute wird er überwiegend im Iran angebaut. Was wenige wissen: bereits im 15. Jahrhundert wurde Safran (lat. Crocus sativus) auch in Altenburg angebaut und in beträchtlichen Mengen im Residenzschloss verbraucht. Historische Urkunden belegen, dass die Stadtkasse Altenburg „mehrere Tausend Taler aus den Safrangärten“ rund um die Stadt einnahm. Der Anbau dieses „köstlichen Land-Saffrans“ brachte der ostthüringer Region den Beinamen „Güldene Aue“ ein. Seit 2016 ist der Safran zurück in Altenburg! Im Blütemonat Oktober gibt es in Altenburg Führungen entlang des Safran Trails. Darüber hinaus können vor Ort zahlreiche Produkte mit dem edlen Gewürz gekauft werden.
Details
Deutschland
Altenburg
04600
Geraer Straße 55