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Hohe Rhön

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Hohe Rhön

Die Hohe Rhön bildet das Herz des Mittelgebirges Rhön. Hier erheben sich die höchsten Berge wie die Wasserkuppe, der Kreuzberg oder die Milseburg. Außerdem befinden sich zahlreiche touristische Attraktionen wie das „Schwarze Moor“, das Rote Moor“ oder Noahs Segel auf dem Ellenbogen in dem rund 344 km² großem Gebiet. Dies alles erreicht man am besten mit dem Auto über die aussichtsreiche Hochrhönstraße. Sie verbindet Bischofsheim in der Rhön mit Fladungen. Auf einer Länge von ca. 20 km gibt es jede Menge zu entdecken. Zahlreiche Wanderparkplätze und Nebenstraßen führen zu interessanten Sehenswürdigkeiten, die auf eindrucksvolle Weise die besondere Entstehung der Rhön zeigen. 

Vulkane und Basaltstein 

Den eigentlichen Mittelpunkt der Hohen Rhön bildet die „Lange Rhön“, in deren Zentrum unübersehbar der Sendemast des Heidelstein (923 m) zu sehen ist. Das Hochplateau lag früher im Zentrum der vulkanischen Tätigkeit der Rhön. In langen Spalten drang die dünnflüssige Lava an die Oberfläche und bedeckte so in einer weitgehend geschlossenen Basaltdecke das Hochplateau. Dadurch grenzt sich noch heute der Hauptkamm stark zur Süd- und Vorderrhön durch eine bis zu 200 m hohe Landstufe deutlich ab. 

An den Seiten dieser riesigen Basaltplatte gruben sich Flüsse ein, unter anderem entstanden hier Ulster, Sinn und die Brend. Nördlicher Ausläufer der Hohen Rhön ist der Ellenbogen (813 m). Deutlich vom Rest der Hohen Rhön abgegrenzt ist das sogenannte „Abtsrodaer Gebirge“. Hier liegt auch der höchste Rhönberg – die Wasserkuppe (950 m). Die südlichen Ausläufer bilden die beiden höchsten bayrischen Berge – die Dammersfeldkuppe (928 m) und der Kreuzberg (928 m) sowie das Naturschutzgebiert Schwarze Berge mit dem Totnansberg  (839 m). 

Mit 74 km² nimmt der als militärisches Sperrgebiet nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Truppenübungsplatz Wildflecken fast ein Viertel der Fläche der Hohen Rhön ein.

Details

Land:

Deutschland

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