Marolterode
Marolterode
Marolterode liegt südöstlich von Schlotheim an der Landstraße 1027 im Dreieck der Städte Mühlhausen, Sondershausen und Bad Langensalza. Marolterode scheint ein altes Dorf zu sein. Bei Ausgrabungen im Ort wurden Funde freigelegt, die bereits auf eine germanische Besiedlung hinweisen.
Eine Ortschaft „Malterode“ wurde wahrscheinlich erstmals um das Jahr 1288 erwähnt. Die genaue Zahl ist bisher nicht belegt. Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1305 verlieh Günther von Schwarzburg dem Kloster Volkenroda das Zollrecht über den Ort. Im Jahre 1580 tauchen in Urkunden für den Ort die Namen „Marroda“, „Maroldishausen“ oder „Maroldshausen“ auf. Ab Ende des 17. Jahrhunderts findet sich die Form Marolterode. Der Name deutet auf einen Ort hin, der früher von der Pferdezucht lebte, denn der Ortsname leitet sich von dem Wort „Marolt“ ab, einer Bezeichnung für Pferdebesitzer.
Das Dorf wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrmals den Besitzer. Zunächst zum Territorium der Landgrafen von Thüringen gehörend, ging es später an Kurfürst Moritz von Sachsen, dann an Graf Heise von Lutterberg und schließlich in den Besitz des Klosters in Schlotheim über. Seit 2019 gehört Marolterode zur Landgemeinde Nottertal-Heilinger Höhen.
Marolterode ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren abseits großer Menschenansammlungen. Der 26 km lange Bahnradweg Mühlhausen-Schlotheim-Ebeleben und verschiedene Wanderwege zum Kloster Volkenroda oder durch die Heiliger Höhen laden zur aktiven Erholung ein.
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Deutschland
Marolterode
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